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Der Rhodesian Ridgeback ist die einzige von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannte Hunderasse Südafrikas. Rhodesian Ridgebacks gehören als Lauf- und Schweisshunde zu der FCI-Gruppe 6. Aussehen und Wesen des Rhodesian Ridgeback sind im Standard Nr. 146 niedergelegt, der 1922 in Bulawayo auf Initiative von Francis Richard Barnes beschrieben wurde.

Seine Ursprünge hat der Rhodesian Ridgeback in den eingeborenen Hunderassen der Ureinwohner Afrikas. Insbesondere die Hunde der Khoi-Khoi zeigten diesen aufälligen Rückenkamm, den sog. Ridge – Markenzeichen jener außergewöhnlichen Hunde, das sich bis heute erhalten hat als Hinweis auf wachsame, und extrem unerschrockene Jagdbegleiter mit hoher sozialer Intelligenz und Kooperationsfähigkeit im Rudel. Im Gegensatz zu den herkömmlichen europäischen Jagdhundrassen scheuten Rhodesian Ridgebacks selbst vor den großen Raubkatzen nicht zurück und stellten sich zwischen diese und die zu schützenden Menschen. Viele europäische Einwanderer verdankten den Ridgebacks ihr Leben. Rhodesian Ridgebacks waren während der Besiedelung des afrikanischen Buschlandes des Menschen beste Freunde. Im Lauf der Jahrhunderte wurde die Ursprungsrasse durch Einkreuzung von Greyhounds, Bloodhounds, Bulldoggen und Pointern verfeinert. Als Ergebnis zeigt sich ein auf mittlerer Distanz rasend schneller, auf engstem Raum wendiger, auf langer Distanz ausdauernder mit der nötigen Vorsicht aber auch Härte agierender Sicht- und Nasenjäger, dessen hervorragendes Geruchsvermögen für die Schweiss- und Fährtenarbeit prädestinierte und dessen Loyalität gegenüber seinen Menschen die Farmen und Familien schützte.

Die Geschichte der Rhodesian Ridgebacks ist nachzulesen in “ Ridgeback Pioneers“ von Linda Costa.

Rhodesian Ridgebacks damals wie heute – eine gute Prägung und Sozialisation vorausgesetzt – sind loyale Begleiter und Freunde ihrer Menschen. Ihre Bedeutung für die Jagd wurde zumindest in Europa lange nicht gesehen. Mittlerweile durften jedoch schon einige Ridgebacks die Jagdgebrauchshundprüfung ablegen. Rhodesian Ridgebacks arbeiten darüber hinaus erfolgreich als Personensucher im sog. Mantrailing und als Flächensuchhunde in Rettungshundestaffeln mit. Rhodesian Ridgebacks sind aber auch gerne „nur“ sportliche Begleiter beim Joggen, Radfahren und auf langen Wanderungen. Ridgebacks lieben ein Leben als Reitbegleithunde und frönen ihrer Leidenschaft als schnelle Sicht- und Nasenjäger beim Coursing auf Windhundrennbahnen und beim Lure-Coursing, wo es ihnen erlaubt ist, symbolisch „Beute“ zu machen. Und nicht zuletzt: sie lieben die Gemütlichkeit zusammen mit ihren Menschenfamilien.

Wir begrüßen Sie nun ganz herzlich auf den Seiten unserer Homepage und hoffen Ihnen zumindest ein wenig von der Faszination, die der Rhodesian Ridgeback auf uns ausübt, vermitteln zu können. Mein erster Rhodesian Ridgeback, Rafiki Yangu Bayoola, ist nach Meinung internationaler Zuchtrichter eine typvolle Botschafterin dieser wunderbaren Rasse.